Wie konnten die Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1939 auch in Stadt und Kreis Herford die Mehrheit der Bevölkerung für sich gewinnen? Die Ausstellung zeigt anhand von historischen Dokumenten, Fotos und regionalen Exponaten, wie tief die NS-Propaganda alle Lebensbereiche durchdrang. In Herford stieß die Ideologie auf Zustimmung – von Begeisterung bis stillem Mitlaufen.
Die Verfolgung von Minderheiten und die Kriegsvorbereitung lösten kaum Widerspruch aus; Widerstand wurde brutal unterdrückt. Die überarbeitete Ausstellung (ursprünglich 2013/14) fragt nach den gesellschaftlichen Mechanismen der NS-Zeit – und wie wir heute ähnliche antidemokratische Tendenzen erkennen können. Denn Populismus, Begriffsumdeutungen und die Abwertung von Minderheiten sind wieder präsent.
Ausstellung ab 27.01.2026
Gedenkstätte Zellentrakt, geöffnet Sa/So 14–16 Uhr. Führungen für Gruppen/Schulklassen: Tel. 05221-189257.