Die Suffragetten kommen

Gleichstellungsbeauftragte am 1.+2. September in Enger

Von links: Christel Jessen (Stadt Vlotho), Ella Kraft (Kreis Herford), Anke Käller (Stadt Spenge), Dorit Bethke (Stadt Bünde), Andrea Stroba (Gemeinde Hiddenhausen), Karola Althoff-Schröder (Stadt Herford), Maria Gossmann (Praktikantin Kreis Herford), Monika Lüpke (Stadt Löhne)

Die Suffragetten haben nie aufgegeben und mit ihrem Engagement viel bewegt. Mitte des 19. Jahrhunderts begannen diese Frauenrechtlerinnen mit ihrem politischen Kampf für Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung. Auch beim Kreisgeschichtsfest in Enger werden sich Frauen - teilweise in historischen Kostümen als Suffragetten - für Frauenrechte stark machen.

 

Die Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreis Herford präsentieren am 1. und 2. September die Ausstellung „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen - 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“. Sie wollen damit auf den schwierigen und engagierten politischen Kampf der Frauenrechtlerinnen hinweisen. Außerdem wollen sie den Blick auf die heutige Situation schärfen.

Seit 100 Jahren können Frauen wählen und gewählt werden; gleichwohl seien Frauen seit 1919 in keinem Parlament Deutschlands gleichberechtigt vertreten.

 

Die Ausstellung „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen - 100 Jahre Frauenwahlrecht" zeigt historische Fakten, aber auch Aktuelles. Beispielsweise haben die Gleichstellungsbeauftragten ein Rollup erstellen lassen, in dem der Frauenanteil im Kreistag und in den Räten der Kommunen des Kreises Herford seit der Gebietsreform 1969 aufgeführt ist. Der Anteil ist auffällig gering.

 

Eine gleichberechtigte Partizipation von Frauen im Kreistag und den Räten des Kreises Herford sei noch lange nicht erreicht, so die Gleichstellungsbeauftragten.



Wow! Starke Nachfrage!!!

Samstagabend beim Kreisgeschichtsfest / Karten fürs Theater

Bei uns haben bereits mehrere Frauen und Männer angerufen, weil sie Platzkarten für das multimediale Bewegungstheater möchten. Die Premiere ist während des Kreisgeschichtsfestes am 1. September 2018 ab 20:30 Uhr in der Stiftskirche Enger. Bitte nicht mehr anrufen. Es gibt nur noch eine begrenzte Anzahl von Platzkarten, und die werden tagsüber ab 11 Uhr in der Geschichtsfest-Infohütte an interessierte Besucher verteilt.

Unser Tipp: Wer keine Platzkarte für die Premiere ergattert: An dem Samstagabend wird es auch außerhalb der Stiftskirche spannende Unterhaltung geben. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle - so oder so!

 

Übrigens: Das Stück wird am Tag des Offenen Denkmals am 9. September auf Schloss Benkhausen in Espelkamp in Teilen ein zweites und letztes Mal aufgeführt.



Schmökern im Sommer?!

Lesen, entdecken und genießen: Das Wittekindsland

Bei uns auf der Internetseite können Sie unter anderem Bücher, Landkarten, CDs und Arbeitsmaterialien sowie westfälische Kochhefte kaufen, die vom oder in Zusammenarbeit mit dem Kreisheimatverein Herford erstellt wurden. 

 

Bestimmt finden Sie auch eine gute Lektüre für Ihren nächsten Ausflug. Wir liefern alle Artikel per Rechnung (keine Vorkasse notwendig).

 

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Ränghiusen

Das erste offizielle plattdeutsche Ortsschild im Kreis Herford

Am 4. Juli 2018 wurde das erste Orstschild mit einem neiderdeutschen Namen im Kreis Herford aufgestellt. Dafür hatten sich seit mehreren Jahren der Plattdeutsche Gesprächskreis unter anderem mit Magdalena Obrock, Egon Brandmeier, Heinrich Bringewatt, Gerd Heining und Wilhelm Schürmann stark gemacht.

Eine wichtige Frage auf dem Wege zum Ortsschild war: Wie heißt denn nun der jeweilige Ort auf Plattdeutsch tatsächlich und wie schreibt man das richtig? Die Antwort gibt die plattdeutsche Kreiskarte, die eine Arbeitsgruppe des Kreisheimatvereins vor Jahren herausgebracht hat. Auf dieser Karte sind 378 Namen aus dem ganzen Kreisgebiet verzeichnet. Die Arbeitsgruppe setzte sich aus Plattdeutschsprechern aus dem ganzen Kreisgebiet zusammen.

Die Schreibweise richtete sich nach dem Klang der Namen, wie sie Gewährsleute aus dem jeweiligen Ort sprachen, und wurde besonders sorgfältig abgehört und aufgeschrieben.

Wenn jetzt an verschiedenen Orten im Kreis Herford die Aufnahme der Namen auf die Ortsschilder diskutiert wird, empfiehlt es sich, die Namen so zu schreiben, wie sie die plattdeutsche Kreiskarte verzeichnet hat. Damit ist man auf der sicheren Seite.


Die plattdeutsche Kreiskarte „Doa send wui to Hius“ ist in der Geschäftsstelle des Kreisheimatvereins im Herforder Kreishaus, Amtshausstraße 3, erhältlich. Es gibt sie als Papierversion und als sprechende Karte auf DVD. Beide kosten jeweils 9,90 €. Hier geht´s zu unserem Webshop...