Neu im Kreisheimatverein

Jahreshauptversammlung 2018 im Gerbereimuseum / Verein „Löhne umsteigen – Der Bahnhof“ aufgenommen

Freude über Mitgliederzuwachs: Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisheimatvereins am 21. März 2018 im Gebereimuseum Enger wurde einstimmig der Verein „Löhne umsteigen – Der Bahnhof“ neu aufgenommen. Somit sind jetzt 66 Vereine als Mitglieder im Kreisheimatverein Herford . Auf dem Foto sind Günter Willig (Vorsitzender „Löhne umsteigen – Der Bahnhof“) sowie dahinter von links: Bürgermeister Thomas Meyer (Stadt Enger), Christoph Mörstedt (Kreisheimatverein), Landrat Jürgen Müller (Vorsitzender des Kreisheimatvereins), Dr. Rolf Botzet (stv. Vors. Kreisheimatverein), Monika Guist (Organisatorin des Kreisgeschichtsfestes), Kreisheimatpfleger Eckhard Möller und Laurenz Seelmeyer (Projektmitarbeit Kreisgeschichtsfest)


Interkulturell und multimedial

Theaterproben mit Laiendarsteller beginnen am 9. April / Jung und Alt ist zum Mitmachen herzlich eingeladen

Archivfoto: Laiendarsteller proben fürs Theaterstück beim Kreisgeschichtsfest 2011

Der Kreisheimatverein organisiert ein Theaterprojekt zum Mitmachen. Niemand braucht Schauspielerfahrung mitzubringen. Wer lieber Geschichten aus Westfalen erzählt, kann auch lediglich mit einem Erzählbeitrag mitwirken, denn alle Mitwirkenden erarbeiten die Szenen mit den Profis gemeinsam.

 

Die Profis, das sind die Choreografin Christine Grunert und der Regisseur Gunther Möllmann. Unter ihrer künstlerischen Leitung wird gemeinsam mit den Laiendarstellern ein interkulturelles und multimediales Bühnenstück ganz neu entwickelt. Das Projekt soll die historischen Wurzeln der ostwestfälischen Seele ergründen.

Alle können mit eigenen Ideen dazu beitragen. Die Organisatoren freuen sich über die, die schon dabei sind und die, die noch dazukommen möchten. Zum Mitmachen herzlich eingeladen sind Jung und Alt, Einheimische und Zugezogene herzlich.

 

Das Theaterstück wird während des Kreisgeschichtsfestes am 1. September uraufgeführt - mit großen Projektionen und Lichtinstallationen in der Stiftskirche. Dort beginnen auch am Montag, 9. April, um 18 Uhr die Proben.

 

Weitere Infos zum Geschichtsfest und zum Mitmachen beim Theaterprojekt: Monika Guist, Telefon (05221) 13 14 60.



Ortsnamen auf Schilder?!

Plattdeutsche Kreiskarte und sprechende DVD helfen weiter

Foto: Marianne Wippermann, Annegret Arnhölter, Kreisheimatpfleger Eckhard Möller, Christoph Mörstedt und Gerhard Heining (von links) mit der plattdeutschen Kreiskarte. Seit vielen Jahren setzt sich der Kreisheimatverein dafür ein, die niederdeutschen Ortsnamen zusätzlich zu den hochdeutschen Namen in kleinerer Schrift auf die Ortseingangsschilder im Kreis Herford zu bringen. Die Landesregierung hat jetzt die Bedingungen dafür soweit verbessert, dass konkrete Schritte in diese Richtung gegangen werden können.

Eine wichtige Frage auf diesem Wege: Wie heißt denn nun der jeweilige Ort auf Plattdeutsch tatsächlich und wie schreibt man das richtig? Die Antwort gibt die plattdeutsche Kreiskarte, die eine Arbeitsgruppe des Kreisheimatvereins vor Jahren herausgebracht hat. Auf dieser Karte sind 378 Namen aus dem ganzen Kreisgebiet verzeichnet. Die Arbeitsgruppe setzte sich aus Plattdeutschsprechern aus dem ganzen Kreisgebiet zusammen. Sie hatten das Plattdeutsch noch als Muttersprache gelernt.

Die Schreibweise richtete sich nach dem Klang der Namen, wie sie Gewährsleute aus dem jeweiligen Ort sprachen, und wurde besonders sorgfältig abgehört und aufgeschrieben.

 

Wenn jetzt an verschiedenen Orten im Kreis Herford die Aufnahme der Namen auf die Ortsschilder diskutiert wird, empfiehlt es sich, die Namen so zu schreiben, wie sie die plattdeutsche Kreiskarte verzeichnet hat. Damit ist man auf der sicheren Seite.


Die plattdeutsche Kreiskarte „Doa send wui to Hius“ ist in der Geschäftsstelle des Kreisheimatvereins im Herforder Kreishaus, Amtshausstraße 3, erhältlich. Es gibt sie als Papierversion und als sprechende Karte auf DVD. Beide kosten jeweils 9,90 €. Sie können auch direkt hier im Webshop bestellt werden.


Ein dickes Ding!

Neu: Historisches Jahrbuch für den Kreis Herford im Handel

Von links: Landrat Jürgen Müller, Christoph Laue vom Kommunalarchiv, Superintendent Michael Krause, Kreisheimatpfleger Eckhard Möller, Sonja Kogelheide von der Stiftung der Sparkasse Herford und Wolfgang Günther vom Landeskirchlichen Archiv, einer der HJB-Autoren, mit dem druckfrischen Jahrbuch

Mit 368 Seiten ist das HJB 2018 (Band 25) so prall gefüllt wie noch nie! Erstmals gibt es in diesem Band einen Schwerpunkt: Religion und Kirche in der Geschichte des Wittekindslandes (Themen und Autoren)

 

Der Kreisheimatverein und das Kommunalarchiv  veröffentlichen jährlich am 15. November einen neuen Band. Der Verein für Herforder Geschichte und die Stiftung der Sparkasse Herford unterstützen die Herausgeber.

 

Kaufen: Die Jahrbücher können Sie für 14,90 EUR pro Exemplar im Buchhandel und bei uns im Webshop bestellen.

 

Unser Angebot: Sichern Sie sich mit einem Abonnement das Jahrbuch für 12,90 EUR inkl. Versand.



Neu: StippvisitenSpezial

Gedenkstätte Zellentrakt Herford

Foto, von links: Landrat Jürgen Müller, Siegfried Lux (Sparkasse Herford), Christoph Laue (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken), Benedikt Paweltzik (Autor) und Gisela Küster (Kuratorium Erinnern Forschen Gedenken) mit den druckfrischen StippvisitenSpezial

Die Gedenkstätte Zellentrakt im Herforder Rathaus hat seit Mitte Oktober 2017 einen gedruckten Museumsführer. Auf 32 Seiten sind darin viele wissenswerte Informationen über die Gedenkstätte enthalten, einschließlich zahlreicher aktueller und historischer Fotos.

 

...eingesperrt und ausgeliefert...
Vom Polizeigefängnis zum Erinnerungsort

Autor: Benedikt Paweltzik.

Herausgegeben vom Kreisheimatverein Herford e.V. mit freundlicher Unterstützung der Stiftung der Sparkasse Herford.


Die Broschüre ist auch hier im Webshop erhältlich für 1,50 € zzgl. Versand


Kreisgeschichtsfest 2018

„OWLeidenschaftlich": Großes Interesse am Mitmachen

Foto (von links): Superintendent Michael Krause, Kreisheimatpfleger Eckhard Möller, Monika Guist und Bürgermeister Thomas Meyer stellten Ideen und Planungen zum Geschichtsfest vor

Mitte September 2017 war die erste öffentliche Infoveranstaltung im Ratssaal der Stadt Enger. Das Interesse an der Veranstaltung war sehr hoch. Ein zweitägiges Programm soll auf unterhaltsame und aufschlussreiche Art und Weise den Besuchern zeigen, was ihre Region und ihr Zuhause ausmacht.

 

Das Motto lautet „OWLeidenschaftlich“. Bei dem Mitmach-Fest soll die Geschichte der sogenannten „kleinen Leute“, des Alltags, der Landschaft, das Gewöhnliche und Besondere der Geschichte vor Ort in den Mittelpunkt gerückt werden. Die Großveranstaltung hat einen ehrenamtlichen Charakter, alle Projekte werden auf der Basis ehrenamtlicher Arbeit entwickelt. Gemeinsam mit Schulen, Vereinen, Profi-und Hobbyhistorikern, Einheimischen und Zugezogenen wollen die Veranstalter das Fest auf die Beine stellen.

 

Veranstalter sind der Kreisheimatverein und die Stadt Enger in Kooperation mit dem Evangelischen Kirchenkreis Herford, der 2018 seinen 200. Geburtstag feiert.

 

Die bisherigen Geschichtsfeste im Kreis Herford. mehr...

Das elfte Kreisgeschichtsfest ist am 1.+2. September 2018 rund um Stiftskirche und in der Innenstadt von Enger. Mehr als 15.000 Besucher und 1000 Akteure werden erwartet.

 

Wer Lust zum Mitgestalten hat oder selbst eine Idee fürs Geschichtsfest verwirklichen möchte, ist zum Mitmachen herzlich eingeladen. Infos zu  Beteiligungsmöglichkeiten von Gruppen, Schulklassen und Einzelpersonen sowie zur Festorganisation gibt Monika Guist vom Kreisheimatverein.

 

Wenn Sie schon wissen, dass Sie mitmachen möchten:

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