WHB bittet um Unterstützung

Infos über sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg

"Liebe Heimatfreundinnen und Heimatfreunde, sehr geehrte Damen und Herren, gerne möchten wir Sie heute auf beigefügten Aufruf in Zusammenhang mit der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) in Stukenbrock-Senne aufmerksam machen und diesbezüglich um Ihre Unterstützung bitten. Sofern Sie über Erkenntnisse über den Arbeitseinsatz sowjetischer Kriegsgefangener - sei es in Bezug auf das ehemalige Lager Stalag 326 (VI K) Senne oder andere Lager der Region - verfügen, wären wir für Hinweise an die Geschäftsstelle des Westfälischen Heimatbundes dankbar. Gerne leiten wir Ihre Kontaktdaten an die Projektverantwortlichen vor Ort weiter. "

Westfälischer Heimatbund (WHB)

Dr. Silke Eilers

Kaiser-Wilhelm-Ring 3

48145 Münster

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2018-aufruf-whb_stalag.pdf
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Postkarten zum Geschichtsfest

Historische Fotomotive werben für "OWLeidenschaftlich"

Kennen Sie schon unsere Postkarten-Serie? Es gibt zehn historische Motive, die im gesamten Kreis Herford zum Mitnehmen ausliegen und fürs Kreisgeschichtsfest am 1.+2. September 2018 in Enger werben. Wer alle Motive hat, kann sich beim Geschichtsfest an der Infohütte des Kreisheimatvereins einen schönen Preis abholen; die Preise hat die Sparkasse Herford gestiftet.



Neu im Kreisheimatverein

Jahreshauptversammlung 2018 im Gerbereimuseum / Verein „Löhne umsteigen – Der Bahnhof“ aufgenommen

Freude über Mitgliederzuwachs: Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisheimatvereins am 21. März 2018 im Gebereimuseum Enger wurde einstimmig der Verein „Löhne umsteigen – Der Bahnhof“ neu aufgenommen. Somit sind jetzt 66 Vereine als Mitglieder im Kreisheimatverein Herford .

 

Auf dem Foto sind Günter Willig (Vorsitzender „Löhne umsteigen – Der Bahnhof“) sowie dahinter von links: Bürgermeister Thomas Meyer (Stadt Enger), Christoph Mörstedt (Kreisheimatverein), Landrat Jürgen Müller (Vorsitzender des Kreisheimatvereins), Dr. Rolf Botzet (stv. Vors. Kreisheimatverein), Monika Guist (Organisatorin des Kreisgeschichtsfestes), Kreisheimatpfleger Eckhard Möller und Laurenz Seelmeyer (Projektmitarbeit Kreisgeschichtsfest)


Ortsnamen auf Schilder?!

Plattdeutsche Kreiskarte und sprechende DVD helfen weiter

Foto: Marianne Wippermann, Annegret Arnhölter, Kreisheimatpfleger Eckhard Möller, Christoph Mörstedt und Gerhard Heining (von links) mit der plattdeutschen Kreiskarte. Seit vielen Jahren setzt sich der Kreisheimatverein dafür ein, die niederdeutschen Ortsnamen zusätzlich zu den hochdeutschen Namen in kleinerer Schrift auf die Ortseingangsschilder im Kreis Herford zu bringen. Die Landesregierung hat jetzt die Bedingungen dafür soweit verbessert, dass konkrete Schritte in diese Richtung gegangen werden können.

Eine wichtige Frage auf diesem Wege: Wie heißt denn nun der jeweilige Ort auf Plattdeutsch tatsächlich und wie schreibt man das richtig? Die Antwort gibt die plattdeutsche Kreiskarte, die eine Arbeitsgruppe des Kreisheimatvereins vor Jahren herausgebracht hat. Auf dieser Karte sind 378 Namen aus dem ganzen Kreisgebiet verzeichnet. Die Arbeitsgruppe setzte sich aus Plattdeutschsprechern aus dem ganzen Kreisgebiet zusammen. Sie hatten das Plattdeutsch noch als Muttersprache gelernt.

Die Schreibweise richtete sich nach dem Klang der Namen, wie sie Gewährsleute aus dem jeweiligen Ort sprachen, und wurde besonders sorgfältig abgehört und aufgeschrieben.

 

Wenn jetzt an verschiedenen Orten im Kreis Herford die Aufnahme der Namen auf die Ortsschilder diskutiert wird, empfiehlt es sich, die Namen so zu schreiben, wie sie die plattdeutsche Kreiskarte verzeichnet hat. Damit ist man auf der sicheren Seite.


Die plattdeutsche Kreiskarte „Doa send wui to Hius“ ist in der Geschäftsstelle des Kreisheimatvereins im Herforder Kreishaus, Amtshausstraße 3, erhältlich. Es gibt sie als Papierversion und als sprechende Karte auf DVD. Beide kosten jeweils 9,90 €. Sie können auch direkt hier im Webshop bestellt werden.


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1.+2. September 2018

Kreisgeschichtsfest: »OWLeidenschaftlich« in der Stadt Enger

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit von:


Der Kreisheimatverein Herford organisiert das elfte kreisweite Geschichtsfest am 1. und 2. September 2018 in der Stadt Enger. Das Motto lautet: „OWLeidenschaftlich“. Alle, die sich für Geschichte, Natur, Kunst und Kultur interessieren, dürfen mitmachen.

 

Zu dem Mitmach-Fest rund um die Stiftskirche, dem Widukind-Museum und im Stadtzentrum werden ungefähr 20.000 Besucher und 1000 Aktive erwartet. Der Kreisheimatverein organisiert das Fest in Zusammenarbeit mit der Stadt Enger und dem Evangelischen Kirchenkreis Herford, der 2018 seinen 200. Geburtstag feiert.

 

Weitere Infos:

Monika Guist, Telefon (05221) 13 14 60

und Geschichtsfeste im Kreis Herford


FOTO: Gemeinsam laden sie zum Kreisgeschichtsfest 2018 ein. Vordere Reihe von links: Superintendent Michael Krause, Monika Guist (Kreisheimatverein), Bürgermeister Thomas Meyer und Landrat Jürgen Müller. Hintere Reihe von links: Museumsleiterin Regine Krull (Widukind-Museum), Kreisheimatpfleger Eckhard Möller, Kerstin Ebert (Stadt Enger), Christoph Mörstedt (Kreisheimatverein) und Pfarrerin Petra Schmuck (Kirchengemeinde Enger)