Das Geschichtsfest in Enger

Flyer "OWLeidenschaftlich" mit Tipps zum Programm 2018

OWL und Leidenschaft - wie passt das zusammen? Das 11. Geschichtsfest im Kreis Herford packt das ostwestfälische Lebensgefühl  an seinen historischen Wurzeln.

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Das komplette Programm

Das elfte Kreisgeschichtsfest „OWLeidenschaftlich“ wird historisch, poetisch, aktionsgeladen und lecker – westfälisch eben.

 

Es ist am Samstag, 1. September, von 11 bis 23 Uhr und am Sonntag, 2. September, von 11 bis 18 Uhr in der Stadt Enger.

 

Alle Veranstaltungen, Termine und Orte stehen im aktuellen HF-Magazin:

 

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Kulturelles Glanzlicht

Enger: 11. Geschichtsfest im Kreis Herford am 1.+2. September

Foto: Sie laden gemeinsam zum zweitägigen Geschichtsfest ein. Vorne von links: Pfarrer Eckhardt Koch (Kirchenkreis Herford, Kirchengemeinde Enger), Bürgermeister Thomas Meyer, Geschichtsfest-Organisatorin Monika Guist vom Kreisheimatverein und Landrat Jürgen Müller. Dahinter von links: Stephan Kersten (RWS Holding GmbH), Dirk Rabeneck (Westfalen Weser Netz GmbH), Horst Prüßmeier (Sparkasse Herford), Dr. Klaus Bockermann (Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH), Robin Gäsel (Bau- und Siedlungsgenossenschaft für den Kreis Herford eG), Kerstin Ebert (Stadt Enger) und Kreisheimatpfleger Eckhard Möller

Ehrenamtlich als Akteure: Ungefähr 1000 Frauen, Männer und Kinder aus der Region beteiligen sich an dem zweitägigen Fest am 1.+ 2. September 2018 in der Stadt Enger. Insgesamt gibt es mehr 200 Mitmach-Aktionen, Info-Stände, Ausstellungen und Vorführungen.

 

OWL und Leidenschaft - wie passt das zusammen? In Ostwestfalen wohnen doch die Leute, die zum Lachen in den Keller gehen, die fleißig, aber stur und schwerfällig ihrer Arbeit und dem Leben folgen. Oder? Die Veranstalter laden am ersten September-Wochenende zu einem großen, zweitägigen Mitmachfest ein und wollen damit auch beweisen, dass die Ostwestfalen leidenschaftlich gut feiern und genießen können.

Dann lockt zum elften Mal das Kreisgeschichtsfest Frauen, Männer und Kinder hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervor, nach 1992 und 2006 zum dritten Mal in die Stadt Enger. Erwartet werden ungefähr 15.000 bis 20.000 Besucher rund um Stiftskirche, dem Widukind-Museum und im Stadtzentrum.

 

Veranstalter ist der Kreisheimatverein Herford in Zusammenarbeit mit der Stadt Enger. Die Stiftung der Sparkasse Herford, das Land NRW und der Evangelische Kirchenkreis Herford haben kräftig mitgeholfen, das große Mitmachfest in der Innenstadt von Enger zum Ereignis zu machen. Außerdem ist es ein Geburtstagsfest: Der Kirchenkreis Herford feiert sein 200. Jubiläum.


Ein großer Dank gilt auch den weiteren Unterstützern und Sponsoren des Kreisgeschichtsfestes: Bau- und Siedlungsgenossenschaft für den Kreis Herford eG (B&S), Bockermann Fritze IngenieurConsult GmbH, KulturBüro OWL, RWS Holding GmbH und Westfalen Weser Netz GmbH.


Poetry Slam am 2. September

Duell der Wortkünstler beim Kreisgeschichtsfest in Enger

Einen Poetry Slam der ganz besonderen Art gibt es am Sonntag von 14.30 bis 15 Uhr und von 16.30 bis 17 Uhr im Bühnenwürfel.

 

Sarah Lau, die deutschsprachige U20-Vizemeisterin im Poetry Slam, duelliert sich mit August Klar, dem OWL-Meister im Poetry Slam, und Jann Wattjes, dem mehrfachen Sieger bei überregionalen Best of Poetry Slams.

 

Die Wortkünstler haben jeweils sechs Minuten, um das Publikum mit Witz, Ernst und/oder Tiefsinn zu überzeugen. Denn wie immer gilt: Die anwesenden Zuhörer bilden die Jury und entscheiden darüber, wer diesen einzigartigen Poetry Slam gewinnt. Der Poetry Slam wird moderiert von Karsten Strack.



Heinz Flottmann in Enger

Ostwestfälischer Sonderbeauftragte für Spezialfeierlichkeiten

Foto: Frank Nitschke

Beim Kreisgeschichtsfest tritt am Sonntag, 2. September, um 15 Uhr am Denkmalsockel neben der Stiftskirche der „ostwestfälische Sonderbeauftragte für Spezialfeierlichkeiten“ auf: Heinz Flottmann. Er ist kein Freund von großen Glocken. Als Anhänger der Neuen Ostwestfälischen Leichtigkeit trägt er nicht nur seine Brille mit Fassung. So sieht er die Welt mit ganz besonderen Augen. Doch er gibt die Hoffnung nicht auf, denn was wäre sie ohne ihn. Er weiß genau: Das Schlimme am Leben ist die Realität.


Percy rockt das Geschichtsfest

Auftritt am Samstag, 1. September, um 18 Uhr in Enger

„Percy & the Gaolbirds“ vor dem legendären Goldenen Star Club Banner

Am Samstag, 1. September, um 18 Uhr treten im Bühnenwürfel die Band „Percy & the Gaolbirds“ auf. Deren erster öffentlicher Auftritt war 1963. Sie gewannen etliche Preise, unter anderem den legendären Goldene Star Club Banner des Star Clubs Hamburg. Der Banner wird demnächst sogar als Leihgabe in der Ausstellung „Very British“ im Museum „Haus der Geschichte“ in Bonn zu sein. Heute spielt die heimische Beat-Band nur noch zu ganz besonderen Anlässen – und noch immer sind sie ein Stimmungsgarant, nicht zur großen Freude ihrer treuen Fans.


Einladung zum Radeln

Kreisgeschichtsfest am 1.+2. September 2018 in Enger

Kleinbahn, Bauern und Besiedlung – auf den Spuren der Geschichte in Engers Südwesten: Der ADFC Enger-Spenge lädt beim Kreisgeschichtsfest am Samstag zu  gemeinsamen Radtouren ein. Außerdem bietet die Ortsgruppe am Sonntag zahlreiche Informationen und Aktivitäten an ihrem Stand vor dem Gerbereimuseum. Alle Infos mit dem Tour- und Tagesprogramm gibt´s hier auf der Webseite: ADFC Enger-Spenge.


Für Kleine und Große

Geschichtsfest am 1.+2. September 2018: Rangierdiplom, Oldtimer-Treffen und mit dem Kleinbus zu historischen Orten

Am ersten September-Wochenende ist das Kreisgeschichtsfest in der Stadt Enger. Insgesamt gibt es mehr als 200 Programmpunkte und Mitmach-Aktionen. Dazu gehören unter anderem ein Rangierdiplom, eine Oldtimer-Ausstellung und eine Rundfahrt mit dem Kleinbus zu historischen Orten.

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt im Führerhaus einer Lokomotive zu stehen, die Maschine anzuwerfen, und eine kleine Spritztour zu unternehmen?

 

Das können am Samstag, 1. September, von 13 und 17 Uhr große und kleine Bahnfreunde auf dem Außengelände des Kleinbahnmuseums Enger ausprobieren. Wenn sie erfolgreich sind, erhalten sie ein „Rangierdiplom“ für die Rangierlok „HK10“ der Herforder Kreisbahn aus dem Jahre 1945.

 

Am Sonntag, 2. September, ist von 11 bis 17 Uhr in der Wagenhalle und auf dem Außengelände des Kleinbahnmuseums Enger eine Oldtimer-Ausstellung.  

 


Außerdem lädt der Heimatverein Enger am Kreisgeschichtsfest-Wochenende zu Rundfahrten ein. „Wir erfahren noch mehr über Enger – mit dem Kleinbus zu historischen Orten in Enger“, heißt es in der Ankündigung. Treffpunkt für die Abfahrten ist der Kleinbahnhof. Der Bus besucht die historischen Orte am Samstag von 13 bis 14 Uhr und von 15 bis 16 Uhr sowie am Sonntag von 13 bis 14 Uhr.


WIDUKIND CHOR singt zum Geschichtsfest in Enger

Sonntag, 2.9., 16:30 Uhr / Benefizkonzert in der Stiftskirche

Das zweitägige Kreisgeschichtsfest, angefüllt mit zahlreichen Events, ganz vielen Ständen sowie einem Heer an Mitwirkenden, rückt näher. Start ist der 1. September und schon am folgenden Tag - Sonntagnachmittag um 16.30 Uhr - beendet der Widukind Chor Enger das Fest mit einem Benefizkonzert zur Erinnerung an Königin Mathilde in der Stiftskirche.

Königin Mathilde lebte ca. 100 Jahre nach Widukind. Möglicherweise in Enger geboren, war sie Mutter des ersten deutschen Kaisers Otto I., unter anderem wurde die frommme und religiöse Frau als Stiftsgründerin bekannt und in entsprechenden Chroniken anerkennend erwähnt. Anläßlich ihres 1050. Todestages am 15. März 2018 wurde ihrem leben und Wirken in Engers Stiftskirche gedacht. In kleinerem Kreise standen an diesem Tag Ansprachen und Gedichte im Vordergrund. Eine Abordnung des Widukind Chores bereicherte die Gedenkveranstaltung mit einigen zum Anlass passenden Liedern.

 

Diesen musikalischen Teil hat der Widukindchor aktuell noch einmal aufgegriffen, erweitert und durch Lieder ergänzt, die mehrheitlich einen Bezug zum Thema des Konzert haben. Aber auch Stücke, die während der letzten Chorreise besonders gut ankamen, werden zu Gehör gebracht. Der Chor wird nach der Sommerpause -voraussichtlich in "voller Mannschaftsstärke" sein Bestes geben.


Ein Kartenvorverkauf erübrigt sich für dieses Mal, da es sich um ein Benefizkonzert handelt. Der Chor möchte mit einem Spendenaufruf einen Beitrag zur endgültigen Fertigstellung der Mathilden-Skulptur leisten.


Wow! Starke Nachfrage!!!

Samstagabend beim Kreisgeschichtsfest / Karten fürs Theater

Bei uns haben bereits mehrere Frauen und Männer angerufen, weil sie Platzkarten für das multimediale Bewegungstheater möchten. Die Premiere ist während des Kreisgeschichtsfestes am 1. September 2018 ab 20:30 Uhr in der Stiftskirche Enger. Bitte nicht mehr anrufen. Es gibt nur noch eine begrenzte Anzahl von Platzkarten, und die werden tagsüber ab 11 Uhr in der Geschichtsfest-Infohütte an interessierte Besucher verteilt.

Unser Tipp: Wer keine Platzkarte für die Premiere ergattert: An dem Samstagabend wird es auch außerhalb der Stiftskirche spannende Unterhaltung geben. Ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle - so oder so!

 

Übrigens: Das Stück wird am Tag des Offenen Denkmals am 9. September auf Schloss Benkhausen in Espelkamp in Teilen ein zweites und letztes Mal aufgeführt.



Lachen Ostwestfalen im Keller?

Mitmachen beim Kreisgeschichtsfest am 1.+2. September 2018

Wenn in der Stadt Enger das elfte Kreisgeschichtsfest gefeiert wird, ist ostwestfälische Vorsicht geboten. Denn es darf auch herzhaft gelacht werden! Silvia Rößler lädt zum Mitmachen beim Lachyoga ein.

 

Treffpunkt ist am Samstag jeweils um 11, 14 und 17 Uhr und am Sonntag um 13 und 15.30 Uhr vor dem Widukindmuseum.

 

Silvia Rößler lebt in Bielefeld und arbeitet als Physio-Akupunkttherapeutin in eigener Praxis. Als Lachyoga-Lehrerin, Lachbotschafterin, Humorcoach, Tanz-Sozialtherapeutin, Tanz-Theaterpädagogin und Autorin ist sie mit Lachen, Witz und Humor unterwegs.



Die Suffragetten kommen

Gleichstellungsbeauftragte am 1.+2. September in Enger

Von links: Christel Jessen (Stadt Vlotho), Ella Kraft (Kreis Herford), Anke Käller (Stadt Spenge), Dorit Bethke (Stadt Bünde), Andrea Stroba (Gemeinde Hiddenhausen), Karola Althoff-Schröder (Stadt Herford), Maria Gossmann (Praktikantin Kreis Herford), Monika Lüpke (Stadt Löhne)

Die Suffragetten haben nie aufgegeben und mit ihrem Engagement viel bewegt. Mitte des 19. Jahrhunderts begannen diese Frauenrechtlerinnen mit ihrem politischen Kampf für Frauenwahlrecht und Gleichberechtigung. Auch beim Kreisgeschichtsfest in Enger werden sich Frauen - teilweise in historischen Kostümen als Suffragetten - für Frauenrechte stark machen.

 

Die Gleichstellungsbeauftragten aus dem Kreis Herford präsentieren am 1. und 2. September die Ausstellung „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen - 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“. Sie wollen damit auf den schwierigen und engagierten politischen Kampf der Frauenrechtlerinnen hinweisen. Außerdem wollen sie den Blick auf die heutige Situation schärfen.

Seit 100 Jahren können Frauen wählen und gewählt werden; gleichwohl seien Frauen seit 1919 in keinem Parlament Deutschlands gleichberechtigt vertreten.

 

Die Ausstellung „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen - 100 Jahre Frauenwahlrecht" zeigt historische Fakten, aber auch Aktuelles. Beispielsweise haben die Gleichstellungsbeauftragten ein Rollup erstellen lassen, in dem der Frauenanteil im Kreistag und in den Räten der Kommunen des Kreises Herford seit der Gebietsreform 1969 aufgeführt ist. Der Anteil ist auffällig gering.

 

Eine gleichberechtigte Partizipation von Frauen im Kreistag und den Räten des Kreises Herford sei noch lange nicht erreicht, so die Gleichstellungsbeauftragten.



Wenn Waschweiber tratschen

Straßentheater beim Kreisgeschichtsfest am 1.+2. September

Foto: Pro Herford GmbH

Angelika Bielefeld und Mechthild Klein wollen Geschichte amüsant und lebendig vermitteln. Beim Kreisgeschichtsfest am 1. und 2. September treten die beiden als die „Waschweiber“ Ilsabein und Emilie auf und erzählen Anekdoten von der mittelalterlichen Brautwerbung Königin Mathildes.

 

Zur festlichen Einweihung des Chorherrenstiftes St. Dionysius, im Jahre 947 nach Christus, orderte Königin Mathilde die Herforder Waschweiber Ilsabein und Emilie nach Enger. Bewaffnet hatten sie sich mit Seifenkraut, Buchenasche, Rosskastanien und Efeu, denn eine Menge schmutzige Wäsche wartet auf sie.

Was haben die beiden wissbegierigen Weiber doch alles in Herford aufgeschnappt: an Mathildes frühe Kindheit und an die berühmte Brautwerbung in Herford wird sich erinnert. Damals wie heute wird fleißig getratscht und geklatscht.

 

Das Duo wird sich beim Kreisgeschichtsfest am Samstag von 16 bis 18 Uhr und am Sonntag von 13 bis 15 Uhr unters Volk in Enger mischen. Dann tratschen sie jeweils 15 Minuten lang an unterschiedlichen Orten über die Brautwerbung Heinrichs und Mathildes im Jahre 909 in Herford. Überraschend treten sie hier und dort auf und beziehen die Besucher des Festes durchaus mal mit ein.

 



Premiere in der Stiftskirche

Multimediales Bewegungstheater beim Kreisgeschichtsfest

Foto: Einiger der Laiendarsteller bei einer Probe vor der Stiftskirche mit Choreografin Christine Grunert (Mitte links) und Regisseur Gunther Möllmann (Mitte rechts)

Was sind die Ostwestfalen für Typen? Ein Theaterprojekt mit Laiendarstellern hat sich in den vergangenen Wochen auf die Suche gemacht. Das Ergebnis wird beim Kreisgeschichtsfest am Samstag, 1. September, ab 20.30 Uhr in der Stiftskirche uraufgeführt.

 

Elf Frauen und vier Männer im Alter von 19 bis 82 Jahre machen bei dem Projekt mit. Sie kommen aus Enger und Umgebung und einige sogar aus anderen Ländern. Manche Laiendarsteller stehen das erste Mal auf der Bühne. Professionelle Unterstützung erhalten sie vom Regisseur Gunther Möllmann und der Choreografin Christine Grunert.

 

Die Gruppe hat theatralische Szenen entwickelt, Schriftquellen ausgewertet und teilweise neue Texte geschrieben sowie Tänze und Tanz-Kompositionen einstudiert. Auch das Preußenmuseum aus Minden trug dazu bei, das Preußische im Westfalen freizulegen.

Während des Theaterstückes kommen mehrere multimediale Präsentationen zum Einsatz. Beispielsweise werden auf einer sehr großen Gaze, einem halbdurchsichtigen Gewebe, großformatige Bilder projiziert.

 

Das Projekt ist Teil der Vorbereitungen zum Kreisgeschichtsfest und wurde eigens dafür konzipiert. Veranstalter des zweitägigen Mitmachfestes am ersten Septemberwochenende in der Innerstadt von Enger ist der Kreisheimatverein in Zusammenarbeit mit der Stadt Enger und dem Evangelischen Kirchenkreis. Es gibt mehr als 200 Aktionen, Vorführungen und Ausstellungen für Groß und Klein. Erwartet werden insgesamt mehrere tausend Besucher.

 

Das Stück feiert in Enger seine Premiere und wird am Tag des Offenen Denkmals am 9. September auf Schloss Benkhausen in Espelkamp in Teilen ein zweites und letztes Mal aufgeführt.



„Platt es cool“

Kreisgeschichtsfest in Enger mit plattdeutschem Programm

Foto: Sie werben für die plattdeutschen Attraktionen beim Kreisgesichtsfest. Von links: Magdalene Obrock aus Rödinghausen, Gerd Heining aus Spenge, Margret Nesenhöner aus Löhne und Achim Schröder aus Kirchlengern

Am 1. und 2. September ist in Enger das große Kreisgeschichtsfest. Mehr als 1000 Akteure beteiligen sich daran und haben Angebote für die ganze Familie auf die Beine gestellt. An beiden Tagen werden auch die Freunde des Plattdeutschen auf ihren Geschmack kommen.

 

Unter anderem organisieren Gerd Heining aus Spenge, Margret Nesenhöner aus Löhne, Achim Schröder aus Kirchlengern und Magdalene Obrock aus Rödinghausen mehrere Mitmach-Angebote. Unter dem Motto „Platt es cool“ gibt es im Rahmen der Zeitreise-Ausstellung beispielsweise mehrere plattdeutsche Lieder zum Mitsingen.

Außerdem kann man einer Lesung lauschen und bekommt auf Wunsch eine Auswahl an Sprichwörtern aus dem hiesigen Niederdeutsch persönlich beigebracht.  Eine pfiffige Mitmachidee bringt auch die Plattdeutsch-Gruppe Exter aus Vlotho mit nach Enger. Die Frauen und Männer um Annegret Arnhölter laden zu einem plattdeutschen Quiz ein. Eine schöne Tradition ist der festliche Geschichtsfest-Gottesdienst am Sonntagmorgen ab 10 Uhr. Den gestalten diesmal Superintendent Michael Krause vom Evangelischen Kirchenkreis Herford und Pfarrer Heinz Schlüter gemeinsam auf hochdeutsch und „up Platt“ in der Stiftskirche Enger.

 



Hörstation fürs Geschichtsfest

Berufskolleg, Medienwerkstatt und Kreisheimatverein

Foto: Geschichtsfest-Organisatorin Monika Guist holte im Herforder Wilhelm-Normann-Berufskolleg die neuen, hölzernen Hörstationen ab. Mit auf dem Foto sind einige der beteiligten Schüler sowie Lehrer Ingo Pommerenke (4.v.l.)

Mehrere Schüler vom Wilhelm-Normann-Berufskolleg haben dem Kreisheimatverein bei der Vorbereitung des Kreisgeschichtsfestes tatkräftig geholfen. Sie bauten mit Hilfe von CNC-Maschinen acht Hörstationen, die Teil einer Ausstellung werden.

 

Das Geschichtsfest ist am 1. und 2. September in Enger. Insgesamt beteiligen sich daran 1000 Akteure. Es wird zahlreiche Vorführungen, Ausstellungen und viele Sachen zum Mitmachen und Ausprobieren geben. Die hölzernen Hörstationen passen gut ins Konzept, da sie die auditive Wahrnehmung fördern und somit Geschichte erlebbarer machen. Sie sind Teil der Ausstellung „Zeitreise“, die die Geschichte des Wittekindlandes vom Mittelalter bis zur Digitalisierung präsentiert.

Bei dem Hörstationen-Projekt arbeiteten mehrere Teams und Fachleute zusammen. Die Medienwerkstatt des Kreises Herford entwarf den Bauplan und Schüler der Höheren Berufsfachschule sowie der Berufsfachschule des Wilhelm-Normann-Berufskollegs erstellten die gewünschten Produkte.

 

Die Schule besitzt eine moderne, gut ausgerüstete Holzwerkstatt; der fachliche Unterricht wird durch Projekte der Schülerfirma bereichert. Ziele der Schülerfirma sind neben dem praxisnahen Vermitteln der Programmierkenntnisse für die computergestützte Fertigung auch die leistungsstärkende Motivation der beteiligten Schüler. Sie können verantwortungsbewusst und qualitativ hochwertig an Produkten arbeiten, die tatsächlich gebraucht werden.

 



Postkarten zum Geschichtsfest

Historische Fotomotive werben für "OWLeidenschaftlich"

Kennen Sie schon unsere Postkarten-Serie? Es gibt zehn historische Motive, die im gesamten Kreis Herford zum Mitnehmen ausliegen und fürs Kreisgeschichtsfest am 1.+2. September 2018 in Enger werben. Wer alle Motive hat, kann sich beim Geschichtsfest an der Infohütte des Kreisheimatvereins einen schönen Preis abholen; die Preise hat die Sparkasse Herford gestiftet.



1950er Jahre hautnah

Zeitreise: Vom „Bösen Buben Ball“ zum Kreisgeschichtsfest

Am ersten September-Wochenende ist das Kreisgeschichtsfest. Gefeiert wird diesmal mit mehr als 1000 Akteuren in der Innenstadt Enger. Mit dabei sein wird unter anderem Erika Bökel aus Löhne.

 

Sie kann lebhaft über die 1950er Jahre in Löhne berichten. Damals gehörte sie zu einer Tanzgruppe, die zu den Klängen von Bill Haley und Co nicht nur beim „Bösen Buben Ball“ der heimischen Tanzschule Eric auftrat, sondern beispielsweise auch auf Sportfesten und beim Maimarkt. „Wir waren schön gestylt mit einem weit schwingenden Kleid, unter dem Rock mussten mindestens zwei Petticoats sein“, erinnert sie sich gerne an die Zeit damals.


Beim Kreisgeschichtsfest wird Erika Bökel im Rahmen der „Zeitreise-Ausstellung“ aktiv mitmachen. Am Samstag, 1. September, von 14 bis 16 Uhr präsentiert sie im Zelt der 1950er Jahre einen Aktionstisch mit zeitgenössischen Fotos, typischen Kleidungstücken sowie einer kleinen Musikbox mit Schlagern und Rockmusik aus der damaligen Zeit.

 

Dann ist auch ihr rotes Kleid mit zwei Petticoats zu sehen. Die taillenbetonten Kleider mit den bauschig-weiten Unterröcken und ihren rüschen- und spitzenverzierten Stufen waren in den 1950er Jahre topmodisch.


Interkulturell und multimedial

Theaterproben mit Laiendarsteller beginnen am 9. April / Jung und Alt ist zum Mitmachen herzlich eingeladen

Archivfoto: Laiendarsteller proben fürs Theaterstück beim Kreisgeschichtsfest 2011

Der Kreisheimatverein organisiert ein Theaterprojekt zum Mitmachen. Niemand braucht Schauspielerfahrung mitzubringen. Wer lieber Geschichten aus Westfalen erzählt, kann auch lediglich mit einem Erzählbeitrag mitwirken, denn alle Mitwirkenden erarbeiten die Szenen mit den Profis gemeinsam.

 

Die Profis, das sind die Choreografin Christine Grunert und der Regisseur Gunther Möllmann. Unter ihrer künstlerischen Leitung wird gemeinsam mit den Laiendarstellern ein interkulturelles und multimediales Bühnenstück ganz neu entwickelt. Das Projekt soll die historischen Wurzeln der ostwestfälischen Seele ergründen.

Alle können mit eigenen Ideen dazu beitragen. Die Organisatoren freuen sich über die, die schon dabei sind und die, die noch dazukommen möchten. Zum Mitmachen herzlich eingeladen sind Jung und Alt, Einheimische und Zugezogene herzlich.

 

Das Theaterstück wird während des Kreisgeschichtsfestes am 1. September uraufgeführt - mit großen Projektionen und Lichtinstallationen in der Stiftskirche. Dort beginnen auch am Montag, 9. April, um 18 Uhr die Proben.

 

Weitere Infos zum Geschichtsfest und zum Mitmachen beim Theaterprojekt: Monika Guist, Telefon (05221) 13 14 60.



Kreisgeschichtsfest

„OWLeidenschaftlich": Großes Interesse am Mitmachen

Foto (von links): Superintendent Michael Krause, Kreisheimatpfleger Eckhard Möller, Monika Guist und Bürgermeister Thomas Meyer stellten im September 2017 im Ratssaal den Vertretern von Vereinen und Schulen die Ideen und Planungen zum Geschichtsfest vor


Großes Geschichtsfest in Enger

Am 1.+2. September 2018 in der Innenstadt

Der Kreisheimatverein Herford organisiert das elfte kreisweite Geschichtsfest am 1. und 2. September 2018 in der Stadt Enger. Das Motto lautet: „OWLeidenschaftlich“. Alle, die sich für Geschichte, Natur, Kunst und Kultur interessieren, dürfen mitmachen.

 

Zu dem Mitmach-Fest rund um die Stiftskirche, dem Widukind-Museum und im Stadtzentrum werden ungefähr 20.000 Besucher und 1000 Aktive erwartet. Der Kreisheimatverein organisiert das Fest in Zusammenarbeit mit der Stadt Enger und dem Evangelischen Kirchenkreis Herford, der 2018 seinen 200. Geburtstag feiert.

 

Weitere Infos:

Monika Guist, Telefon (05221) 13 14 60

und Geschichtsfeste im Kreis Herford


FOTO: Gemeinsam laden sie zum Kreisgeschichtsfest 2018 ein. Vordere Reihe von links: Superintendent Michael Krause, Monika Guist (Kreisheimatverein), Bürgermeister Thomas Meyer und Landrat Jürgen Müller. Hintere Reihe von links: Museumsleiterin Regine Krull (Widukind-Museum), Kreisheimatpfleger Eckhard Möller, Kerstin Ebert (Stadt Enger), Christoph Mörstedt (Kreisheimatverein) und Pfarrerin Petra Schmuck (Kirchengemeinde Enger)